Die sechs häufigsten Denkfehler der Digitalisierung.

Digitalisierung bedeutet für Sie viel Arbeit, hohe Kosten und am Ende nur eine unkontrollierbare Masse an Daten? Datenverlust und ein hohes Ausfallrisiko gehen für Sie genauso einher mit dem Begriff, wie unübersichtliche IT-Systeme? Dann lassen Sie sich vom Gegenteil überzeugen. Wir klären auf, über die bekanntesten Digitalisierungs-Mythen und zeigen Ihnen den Weg in die digitale Welt!

Mit jedem automatisierten Arbeitsschritt verliere ich mehr Kontrolle.

Digitalisierung bedeutet nicht, Produkte ohne menschliche Kontrolle herzustellen. Digitale Systeme machen vor allem Routinearbeiten präziser und effizienter. Das sieht man in der Werkstatt eines Metallbauers. Hier werden Fräsen und Bohrmaschinen einmal programmiert, dann laufen sie von selbst. Das spart Zeit und gewährleistet, dass jeder Arbeitsschritt demselben Muster folgt. Die Programmierung und die Montage der Gartenzäune und Tore liegen nach wie vor in der Hand des Menschen. Dieses Beispiel zeigt: An den richtigen Stellen lohnt sich der Einsatz digitaler Lösungen. Nur so können sich Mitarbeiter auf die Dinge konzentrieren, die keine Maschine leisten kann.

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Mehr Digitalisierung bedeutet mehr Ausfallrisiko für Maschinen und Systeme.

Das Gegenteil ist der Fall: Im digitalen Zeitalter ist das Ausfallrisiko viel geringer. Moderne Maschinen sind mit Sensoren ausgestattet, die den Materialverschleiß messen. Sie können vorhersehen, wann ein Bauteil auszufallen droht. Diese „vorausschauende Wartung“ (Predictive Maintenance) verringert die Kosten: Da rechtzeitig Ersatzteile nachbestellt werden können, gibt es kürzere Standzeiten. Fazit: Auszeiten nehmen ab jetzt nur noch Sie – nicht mehr Ihre Maschinen. So können sich Ihre Mitarbeiter auf die Dinge konzentrieren, die keine Maschine leisten kann.

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Digitalisierung heißt: Ich setze die Daten meiner Kunden aufs Spiel.

Daten waren noch nie so sicher wie heute. Die Digitalisierung hat viele Probleme gelöst: Datenverlust durch Feuer- oder Wasserschäden? Akten schlecht archiviert und nicht wiedergefunden? Das sind Sorgen von gestern. Heute werden die Daten in der Cloud gespeichert. Hier kann man jederzeit und von überall auf alles zugreifen. Zusätzliche Maßnahmen erhöhen den Schutz der Daten: zum Beispiel Datenschutzgesetze oder der Serverstandort Deutschland.

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Digitalisierung kostet zu viel Geld.

Digitalisierung spart Geld! Denn sie macht die Produktion effizienter. Zum Beispiel, weil Kundenwünsche von Beginn an Berücksichtigung finden – wie in der Verpackungsindustrie. Kundenwünsche fließen ohne großen Aufwand in die Produktion ein: detailgenau und mit den exakten Maßen. Mit diesen Daten stellen Maschinen die gewünschte Verpackung her. Das spart lange Abstimmungswege und nachträgliche Korrekturen. Der Kunde hat hier nicht nur das letzte Wort – sondern auch das erste.

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Digitalisierung? Ich bin doch kein Software-Experte.

Müssen Sie auch nicht sein. Effektiver sind strategische Partnerschaften mit Digital-Experten. Vernetzung ist in der digitalen Welt so einfach wie nie. Das zeigt das Beispiel eines Tierfutterbetriebs, der Landwirte in ganz Europa mit Rohstoffen aus Südamerika beliefert. Das Unternehmen arbeitet mit einem Software-Fachmann zusammen, der die IT-Infrastruktur überwacht: die Technik der Erntemaschinen in Brasilien ebenso wie die Navigationsgeräte in den LKWs. Per Fernwartung korrigiert er mögliche Fehler. Von überall und jederzeit. So kann sich der Unternehmer voll auf seine Managementaufgaben fokussieren.

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Wozu brauche ich die Digitalisierung? Mein Laden läuft auch so.

Die Frage ist nur, wie lange noch. Die Digitalisierung verändert komplette Geschäftsfelder. Beispiel Einzelhandel: Seitdem immer mehr Menschen online einkaufen, kommen viele Unternehmen in Schwierigkeiten. Sie haben ihr Geschäft nicht rechtzeitig für das Internet fit gemacht – und die Geschwindigkeit der Entwicklung unterschätzt: Im Jahr 2000 lag der Anteil an Online-Käufern in Deutschland noch bei 9,7 %. 2016 betrug er schon 67,6 %. Wer früh einen Online-Shop etabliert hat, konnte ihn im Laufe der Jahre mit den Erfahrungen aus der täglichen Arbeit verbessern. Fazit: Wer sich früh genug mit den digitalen Herausforderungen auseinandersetzt, wird von neuen Möglichkeiten profitieren.

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